BLAULICHT-ALARM! FEUER-HÖLLE IM MAISKOLBEN!
++ Mord-Verdacht im 34. Stock ++ Polizei jagt den Turm-Teufel ++
AUGSBURG – Diese Nacht wird die schwäbische Metropole nicht so schnell vergessen! Während die braven Bürger schliefen, wurde das Wahrzeichen der Stadt zur tödlichen Falle. Der Hotelturm, seit den Olympischen Spielen 1972 als „Beton-Stachel“ im Wittelsbacher Park umstritten und geliebt, spie Feuer und Rauch!
Die Polizeiinspektion Augsburg teilt hierzu mit: „In den frühen Morgenstunden wurden die Einsatzkräfte zu einem Brandereignis im Appartementhochhaus an der Imhofstraße gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen bereits Flammen aus einem Appartement im oberen Drittel des Gebäudes.“
DRAMA ÜBER DEN DÄCHERN!
Augenzeugen berichten von Szenen wie im Katastrophenfilm. „Es war wie damals, als sie den Kasten gebaut haben, alle haben hingeschaut und den Kopf geschüttelt, aber diesmal aus Angst!“, so ein Anwohner. Erinnerungen werden wach: Schon beim Bau für Olympia 1972 wetterten Kritiker gegen die
Es ist der Albtraum eines jeden Hochhausbewohners: Wenn in über 60 Metern Höhe plötzlich giftiger Brandrauch durch die Flure zieht. Diese Angst wurde im Augsburger Hotelturm bittere Realität. In einer Wohnung im 20. Obergeschoss des 115 Meter hohen Augsburger Wahrzeichens brach ein Feuer aus, das die Rettungskräfte in Atem hielt. Was harmlos klang, brennende Kleidungsstücke in einem Nebenraum, entwickelte sich durch die Technik des Turms zur tückischen Gefahr. Eine verbaute Lüftungsanlage saugte den Qualm an und verteilte ihn wie ein Giftgas über mehrere Stockwerke des denkmalgeschützten Giganten.
Verletzte im Schatten der Antenne
Während die Feuerwehr unter Hochdruck versuchte, die Quelle des Brandes zu ersticken, forderte das Unglück seine Opfer: Ein 45-jähriger Bewohner erlitt eine schwere Rauchvergiftung. Ein 28-jähriger Feuerwehrmann verletzte sich im heldenhaften Einsatz für die Sicherheit der Mieter. Beide mussten zur Notversorgung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Ein Denkmal in Gefahr
Der „Maiskolben“ ist nicht nur Augsburgs höchstes Gebäude (mit Antenne stolze 167 Meter), sondern seit 2024 auch ein offizielles Baudenkmal. Die ikonische Stahlbetonkonstruktion mit ihren halbkreisförmigen Balkonen, die 1971/72 für die Olympischen Spiele aus dem Boden gestampft wurde, ist heute ein lebendiges Mix-Konzept aus Wohnen, Hotel und Business. Ein Vorfall wie dieser rüttelt die Stadtverwaltung wach: Wie sicher ist das Wohnen in Augsburgs berühmtem Denkmal im Ernstfall?
Der aktuelle Ermittlungsstand: „Die Brandfahnder der Kriminalpolizei haben die Arbeit am Tatort aufgenommen. Nach vorläufiger Bewertung der Spurenlage kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Es besteht der dringende Verdacht der schweren Brandstiftung mit Tötungsabsicht. Es wurden Rückstände von Brandbeschleunigern im Eingangs- und Schlafbereich sichergestellt.“
| Auf diesem Bild wird der Brand-Anschlag nur mit Vermutungen dargestellt und muss nicht der Wahrheit entsprechen. |
SCHOCK! ES WAR EIN ANSCHLAG!
Das heißt im Klartext: Hier hat nicht die Kaffeemaschine geschmort, hier wollte vielleicht jemand töten! Ein feiger Anschlag in 100 Metern Höhe! Der Täter schlich sich durch die engen Flure des Waben-Baus, legte das Feuer und verschwand in der Nacht, während sein Opfer in den Flammen um sein Leben kämpfte.
Die Polizei meldete: "Dabei erhärtete sich der Verdacht gegen einen 32-jährigen Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde durch einen Richter ein Haftbefehl erlassen. Einsatzkräfte nahmen den 32-Jährigen am 08.12.2025 im Bereich Königsbrunn fest. Ein Ermittlungsrichter setzte den Haftbefehl wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung in Vollzug. Der Tatverdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft. Es entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von 2.000 Euro. Alle drei Männer haben die deutsche Staatsangehörigkeit.".
Wir von der Neuen Augsburger Rundschau bleiben für euch dran und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung.
Bericht: Krimiautor Peter Garski

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