Unglaublich in Augsburg: Gold, so weit das Auge reicht!
Gesicht aus Gold im Goldenen Saal . (Foto: Lina Mann) Schuld an diesem faszinierenden Goldenen Saal im Augsburger Rathaus ist Stadtbaumeister Elias Holl . Er errichtete das gewaltige Rathaus zwischen 1615 und 1620. Sein technisches Kunststück hing dabei buchstäblich in der Luft, denn die vergoldete Nussbaum-Kassettendecke von Zimmermeister Wolfgang Ebner schwebte bis 1944 an genau 27 Ketten unter dem hölzernen Dachstuhl. Die Ausstattung des Goldenen Saales begann ab 1619 zunächst mit der Deckengestaltung (1619 – 1621). Wolfgang Ebner fertigte mit seinen elf Gesellen und wahrscheinlich mit Hilfe von Bildhauern die Holzarbeit für die Decke samt Schnitzwerk. Matthias Kager malte etwa zur selben Zeit die Deckengemälde, die elf allegorischen Bilder nach Skizzen des am Münchner Hof tätigen Malers Peter Candid, von denen Kager meist geringfügig, teilweise aber auch deutlich abwich. Im weiteren war Kager mit Mitarbeitern für die Wandmalereien zuständig. Wiederum wurde Candid gebeten, Vorlag...



