Sport: Der teure Abschied
Sandro Wagners goldener Handschlag: Millionen-Trostpflaster für den Ex-Trainer des FCA
Sportlich ist es kein heißes Thema mehr: Sandro Wagner ist zwar weg, aber finanziell weich gefallen. Berichten zufolge kassiert der Ex-Coach für seine paar Tage beim FCA eine Abfindung von über drei Millionen Euro. In Augsburg, der Helmut-Haller-Stadt, rechnet man nun nach: Das sind rund 20.000 Euro pro Tag im Amt.
Sandro Wagners Gastspiel in der Helmut-Haller-Stadt Augsburg war kurz, aber laut. Nach nur 153 Tagen endete das Projekt, das den FCA eigentlich in die Offensive führen sollte. Wagner blieb sich treu und lieferte Schlagzeilen am Fließband, während die Punkte auf dem Rasen ausblieben.
Zwei seiner markantesten Sprüche aus dieser Zeit bleiben hängen:
- „Ich bin der beste deutsche Trainer, ich weiß es nur als Einziger noch nicht exklusiv.“
- „Taktiktafeln sind für Leute, die nicht kicken können, wir spielen mit Herz und Sohle.“
Die Medien sparten nicht mit Kritik. Der Kicker urteilte trocken: „Wagners Selbstvertrauen korrelierte zu keinem Zeitpunkt mit der Punkteausbeute des FCA.“ Die Augsburger Allgemeine fasste das Intermezzo so zusammen: „Viel Wagner, wenig Ertrag, am Ende blieb in Augsburg nur die Erkenntnis, dass große Worte allein keine Spiele gewinnen.“
Mit einer Rekordabfindung verließ das „Großmaul“ die Stadt, während der Verein nun versucht, sportlich wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen.
Foto: Lina Mann
Während Interimstrainer Manuel Baum die Mannschaft rettet, kann Sandro Wagner sich nun einen lebenslangen Vorrat an schwäbischen Maultaschen gönnen.

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