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| Bruno Marcon, der Schrecken einer starren Verwaltung. |
Es wird ernst in Augsburg. Bruno Marcon wirft seinen Hut zur Stadtratswahl im März 2026 in den Ring. Der Mann von „Augsburg in Bürgerhand“ will jetzt also ganz nach oben. Wenn man sich seine Vita ansieht, fragt man sich eigentlich, wann er überhaupt schläft.
Marcon ist gefühlt der Endgegner jeder Stadtverwaltung. Er ist Mitbegründer von so ziemlich allem, was nach Widerstand klingt. Von attac über die Baumallianz bis zur Solidarischen Landwirtschaft.
Man kennt Marcon als das Gesicht des Stadtwerke-Bürgerentscheids. Vor zehn Jahren hat er die Fusion mit Erdgas Schwaben im Alleingang ausgebremst. Marcon ist quasi der bayerische Robin Hood der Bürgerbeteiligung. Nur eben ohne Bogen, dafür mit Klemmbrett und jeder Menge Unterschriftenlisten. Im Netz findet man ihn oft als leidenschaftlichen Kämpfer gegen Privatisierung. Er liebt das Gemeinwohl fast so sehr, wie er schlechte politische Transparenz hasst.
Wer ihn am 8. März 2026 wählt, bekommt das volle Programm Basisdemokratie. Wahrscheinlich wird unter Oberbürgermeister Marcon jede Entscheidung über einen neuen Mülleimer per Bürgerentscheid getroffen. Er ist der Albtraum für alle, die Dinge gerne mal „einfach so“ durchwinken wollen. Ob er das Rathaus in Augsburg wirklich zur Festung der Bürger macht, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher.
Bruno Marcon ist ein echtes Augsburger Original, das man nicht verstecken kann. Wer weiß, vielleicht knetet er bald die Zirbelnuss der Lokalpolitik neu!
Langweilig wird der Wahlkampf mit dem gelernten Krankenpfleger und Polit-Aktivisten garantiert nicht.

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