CSU-Weber entdeckt in der Katastrophen-Stadt Augsburg das Glücks-Paradies - Ein Angstschrei?

Neues Verzweiflungs-Poster der Augsburger CSU: Verlogener Lotto-Spruch soll Augsburgs Wählerinnen und Wählern Eva Webers gescheiterte Regierungszeit 
vergessen lassen.


Man muss die Datschi-CSU einfach für ihren unerschütterlichen Optimismus bewundern. Während die Augsbürger über Baustellenmarathons, steigende Mieten und die allgemeine Tristesse im Stadtsäckel grübeln, klebt die Partei ein fettes Lächeln auf die Plakatwände: „Augsburg heißt, in einer der glücklichsten Städte Deutschlands zu leben“, flötet uns der Slogan entgegen.

Dass diese tiefschürfende Erkenntnis vom glücklichen Augsburg ausgerechnet von der Lotto-Gesellschaft stammt, setzt dem Ganzen die hässliche Krone auf. Ein Glücksspiel-Veranstalter als moralische Instanz für Lebensqualität. Das passt perfekt. Schließlich gleicht die Stadtpolitik unter Eva Weber ohnehin oft einer Ziehung der Lottozahlen: Man hofft auf das Große Los, am Ende bleibt für die Bevölkerung meistens nur der leere Spielschein und eine Bearbeitungsgebühr.

Ein Hauch von Panik in der Brecht-Haller-Mozart-Black-Stadt?


Es riecht in den Gassen Augsburgs im Wahlkampf-Modus nicht nur nach Döner, Bratwurst, Pizza und Burger, sondern auch ganz gewaltig nach politischem Angstschweiß. Wenn man den Wählern so offensiv einbläuen muss, wie glücklich sie gefälligst zu sein haben, sitzt der Schreck vor dem klug agierenden Herausforderer Florian Freund, der mehr auf Bodenhaftung setzt, wohl tief im Rathaus.

Es wirkt fast so, als wolle man die Bürger hypnotisieren: Schaut nicht auf die marode Infrastruktur oder die Fehlentscheidungen der Ära Gribl und Weber. Schaut auf den verlogenen Werbe-Slogan der Lotto-Gesellschaft!
Schaufelt sich OBin Eva Weber mit verunglückten Werbe-Plakaten ihr eigenes politisches Grab?

Wird unsere OB Eva von einem Florian beiseite geschoben?



Glück als kollektive Amnesie


Sollen wir jetzt ernsthaft alle Katastrophen und Fehlplanungen vergessen, nur weil ein Plakat uns gute Laune befiehlt? Der Slogan fungiert hier als eine Art politisches Baldrian. Er soll die Wunden aus den der letzten Jahre zudecken. Von teuren Baukatstrophen bis zu wahnsinnigen Merkle-Überstunden und einer viel zu frühen Rente, die ihrem Vorgänger Gribl nachgeworfen wurde.
Aber Glück lässt sich eben nicht plakatieren, vor allem nicht, wenn die Realität im Stadtrat oft eher an ein Trauerspiel erinnert.



Bild3: Schaufelt sie sich mit misslungener Wahlwerbung selbst ihre politische Grube?


Immer mehr glauben an den kommenden OB Florian Freund,
sogar auch in der 
CSU Augsburg.

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