BALL IM NETZ

„Der VAR Wahnsinn erreicht einen neuen Höhepunkt. Dass der Elfmeter gegen Wolf nicht zurückgenommen wurde, sorgte für Entsetzen auf den Rängen. Doch die Mannschaft zeigte Moral und schlug noch vor der Halbzeitpause eindrucksvoll zurück.“ (Sky Sport)

„St. Pauli wird sich über die mangelnde Chancenverwertung ärgern. Wer in Augsburg so viele Hochkaräter liegen lässt, darf sich am Ende nicht beschweren, wenn ein erfahrener Stürmer wie Michael Gregoritsch zweimal gnadenlos zuschlägt und bestraft.“ (NDR Sport)
„Ein Festtag für die Fans in der Bert-Brecht-Stadt. Augsburg beweist gegen St. Pauli eine unglaubliche Widerstandsfähigkeit und lässt sich auch durch bittere Schiedsrichterentscheidungen nicht beirren. Gregoritsch verkörpert derzeit genau den Siegeswillen, den wir hier so lieben.“ (DAZ – Die Augsburger Zeitung)
„St. Pauli spielt den schöneren Fußball, aber die Punkte bleiben in Augsburg. Es war ein Sieg der Leidenschaft und der Effizienz. Besonders die Standardsituationen waren gestern der Schlüssel, um die stabile Abwehr der Kiezkicker zu knacken.“ (Kicker)

„Alexis Claude-Maurice hat sich zum heimlichen Spielmacher in der Helmut-Haller-Stadt entwickelt. Seine beiden Vorlagen waren punktgenau und zeigten, dass Augsburg in dieser Saison spielerisch deutlich mehr Lösungen parat hat als zuvor.“ (BILD Sport)

„Die Stimmung in der Helmut-Haller-Stadt war nach dem Abpfiff elektrisierend. Fans und Spieler feierten gemeinsam eine geschlossene Mannschaftsleistung, die vor allem durch Kampfgeist und eine tadellose Defensivarbeit in der Schlussphase bestach.“ (Sport1)

„Augsburg hat das Glück des Tüchtigen erzwungen. Während St. Pauli am Aluminium oder am glänzenden Finn Dahmen scheiterte, nutzte die Heimelf ihre Momente eiskalt aus. Ein dreckiger, aber aufgrund der Moral absolut verdienter Heimsieg.“ (11 Freunde)
„In der Bert-Brecht-Stadt wird Geschichte geschrieben, zumindest was die aktuelle Heimserie angeht. Sechs Spiele ohne Niederlage vor eigenem Publikum sind ein Statement an die Konkurrenz und machen das Stadion wieder zu einer echten Festung.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Die Stimmung in der Helmut-Haller-Stadt war nach dem Abpfiff elektrisierend. Fans und Spieler feierten gemeinsam eine geschlossene Mannschaftsleistung, die vor allem durch Kampfgeist und eine tadellose Defensivarbeit in der Schlussphase bestach.“ (Sport1)

„Augsburg hat das Glück des Tüchtigen erzwungen. Während St. Pauli am Aluminium oder am glänzenden Finn Dahmen scheiterte, nutzte die Heimelf ihre Momente eiskalt aus. Ein dreckiger, aber aufgrund der Moral absolut verdienter Heimsieg.“ (11 Freunde)

„In Augsburg geht es nach dem Aus von Sandro Wagner spürbar bergauf. Der Heimsieg gegen St. Pauli war ein Kraftakt, der zeigt, dass die Mannschaft unter Manuel Baum zu alter Stabilität zurückgefunden hat und auch Rückschläge wie den fragwürdigen Elfmeter wegsteckt.“ (Spiegel Online)
„Was für eine Moral in der FCA-Mannschaft. Trotz einer extrem strittigen Elfmeterentscheidung gegen sich blieb Augsburg ruhig und drehte das Spiel durch zwei blitzsaubere Tore. Alexis Claude-Maurice glänzte dabei als genialer Vorbereiter für den wuchtigen Gregoritsch.“ (DAZN)










Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): „Positiv ist heute das Ergebnis und dass wir einen Rückstand drehen konnten. Trotzdem sind wir mit der Leistung nicht zufrieden. Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit nicht hinbekommen richtig rauszuschieben, die Abläufe mit Ball waren nicht klar, da hat es uns St. Pauli aber auch extrem schwer gemacht. Im zweiten Durchgang hatten wir dann ein paar wache Minuten, in denen das Tor dann auch fällt, am Schluss waren wir dann aber hauptsächlich damit beschäftigt zu verteidigen mit dem Ziel kein Tor mehr zu bekommen. Daran müssen wir mit Blick auf unser nächstes Spiel in Mainz arbeiten.“
Trainer des FCA
Manuel Baum









Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): „Positiv ist heute das Ergebnis und dass wir einen Rückstand drehen konnten. Trotzdem sind wir mit der Leistung nicht zufrieden. Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit nicht hinbekommen richtig rauszuschieben, die Abläufe mit Ball waren nicht klar, da hat es uns St. Pauli aber auch extrem schwer gemacht. Im zweiten Durchgang hatten wir dann ein paar wache Minuten, in denen das Tor dann auch fällt, am Schluss waren wir dann aber hauptsächlich damit beschäftigt zu verteidigen mit dem Ziel kein Tor mehr zu bekommen. Daran müssen wir mit Blick auf unser nächstes Spiel in Mainz arbeiten.“
Trainer des FCA
Startelf des FCA
Position Spieler Tor Finn Dahmen Abwehr (IV) Arthur Chaves Abwehr (IV) Keven Schlotterbeck Abwehr (IV) Noahkai Banks Mittelfeld (RM) Marius Wolf Mittelfeld (ZM) Han-Noah Massengo Mittelfeld (ZM) Elvis Rexhbecaj Mittelfeld (LM) Robin Fellhauer Offensives Mittelfeld Alexis Claude-Maurice Offensives Mittelfeld Fabian Rieder Sturm Michael Gregoritsch
| Position | Spieler |
| Tor | Finn Dahmen |
| Abwehr (IV) | Arthur Chaves |
| Abwehr (IV) | Keven Schlotterbeck |
| Abwehr (IV) | Noahkai Banks |
| Mittelfeld (RM) | Marius Wolf |
| Mittelfeld (ZM) | Han-Noah Massengo |
| Mittelfeld (ZM) | Elvis Rexhbecaj |
| Mittelfeld (LM) | Robin Fellhauer |
| Offensives Mittelfeld | Alexis Claude-Maurice |
| Offensives Mittelfeld | Fabian Rieder |
| Sturm | Michael Gregoritsch |
Die Ersatzbank des FCA
Nediljko Labrović (Tor), Mads Pedersen, Cédric Zesiger, Yannik Keitel, Mert Kömür, Anton Kade, Ismaël Gharbi, Samuel Essende, Rodrigo Ribeiro.
| Minute | Ausgewechselt | Eingewechselt | Grund/Taktik |
| 46. | Arthur Chaves | Yannik Keitel | Chaves blieb angeschlagen in der Kabine, Keitel übernahm defensiv. |
| 60. | Fabian Rieder | Anton Kade | Frische Kräfte für die offensive Außenbahn. |
| 77. | Elvis Rexhbecaj | Cédric Zesiger | Zusätzliche Absicherung für die Defensive in der Schlussphase. |
| 77. | Marius Wolf | Mads Pedersen | Positionsgetreuer Wechsel auf der Außenbahn nach Wolfs Gelb-Belastung. |
| 84. | Michael Gregoritsch | Samuel Essende | Der Doppeltorschütze verließ unter Applaus für einen frischen Stoßstürmer das Feld. |
Das Schiedsrichtergespann
| Funktion | Name |
| Hauptschiedsrichter | Sascha Stegemann (Niederkassel) |
| Assistent 1 | Christof Günsch |
| Assistent 2 | Fabian Maibaum |
| Vierter Offizieller | Eric-Dominic Weisbach |
| Video-Assistent (VAR) | Sören Storks |
| VAR-Assistent | Christian Fischer |
Gregerl-Gala in Augsburg: St. Pauli im Regen stehen gelassen
Was für ein Ritt gestern in Augsburg! Wer dachte, der Sieg gegen die Bayern in München letzte Woche war nur so ein Zufallsding, wurde gestern eines Besseren belehrt. In der ausverkauften Augsburger WWK Arena hat der FCA gezeigt, dass er im Moment einfach den längeren Atem hat, auch wenn es spielerisch phasenweise eher nach „Miteinander statt Gegeneinander“ aussah,
St. Pauli kam eigentlich richtig gut aus den Startlöchern. Die Hamburger wirbelten rum, als gäbe es kein Morgen, und Sinani hätte eigentlich schon in der 14. Minute die Bude machen müssen, aber Finn Dahmen hat da mal eben flink die Beine ausgefahren. Im direkten Gegenzug nagelte Claude-Maurice das Ding an den Pfosten. Klassisches „Hättest du ihn rein, hättest du gewonnen“, oder so ähnlich,
Dann wurde es hitzig. Schiedsrichter Stegemann pfiff in der 32. Minute einen Elfmeter für die Kiezkicker, über den man in den Augsburger Kneipen wohl noch drei Wochen diskutieren wird. In der besagten Szene war es Marius Wolf, der im Strafraum zur Grätsche ansetzte. Schiedsrichter Stegemann wertete diesen Einsatz als Foul an Sinani, auch wenn die Wiederholungen nahelegten, dass primär der Ball gespielt wurde.
Diese Entscheidung sorgte für ordentlich Zündstoff auf dem Rasen und auf den Rängen, Manuel Baum an der Seitenlinie sah kurzzeitig so aus, als wollte er das Regelwerk persönlich umschreiben. Er bekam eine Gelbe fürs Meckern.
Aber Augsburg wäre nicht die Helmut-Haller-Stadt, wenn sie nicht die passende Dramaturgie parat hätten. Kurz vor der Pause, 41. Minute, Ecke mit Claude-Maurice und Michael Gregoritsch steigt hoch, als hätte er Sprungfedern in den Schuhen. 1:1, die Augsburger WWK-Arena kocht.
Nach dem Wechsel das gleiche Spiel. St. Pauli vergibt durch Sinani die Riesenchance zur Führung, und im Gegenzug macht es der FCA eiskalt. Wieder serviert Claude-Maurice, wieder steht „Gregerl“ goldrichtig und schlenzt die Kugel in der 59. Minute zum 2:1 ins lange Eck.
Danach war bei Augsburg eher „Mauerbau 2.0“ angesagt. Die Defensive um Keven Schlotterbeck warf sich in alles rein, was nach Ball aussah, und am Ende rettete Dahmen gegen Irvine den Dreier über die Zeit,
Zugegeben, ein Unentschieden wäre für die Hamburger wohl verdient gewesen, aber wer fragt danach? Die Punkte bleiben in Augsburg, und der Vorsprung auf die Abstiegsränge wächst auf satte acht Zähler. Nächste Woche geht’s nach Mainz, mal schauen, ob der Lauf hält.
Die Torfolge im Überblick
0:1 Danel Sinani (32. Minute, Foulelfmeter) Nach einer höchst umstrittenen Entscheidung von Schiedsrichter Sascha Stegemann trat Sinani zum Strafstoß an. Marius Wolf hatte zuvor den Ball gespielt, bevor es zum Kontakt mit Saliakas kam. Sinani verwandelte flach ins rechte Eck. Finn Dahmen ahnte die Ecke und war mit den Fingerspitzen noch am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
1:1 Michael Gregoritsch (41. Minute) Die prompte Antwort in der WWK-Arena folgte noch vor der Pause. Nach einer präzise getretenen Ecke von Alexis Claude-Maurice schraubte sich Gregoritsch am ersten Pfosten hoch. Er wuchtete den Ball per Kopf unhaltbar aus fünf Metern in die Maschen und markierte damit seinen ersten Treffer nach der Rückkehr.
2:1 Michael Gregoritsch (59. Minute) Augsburg drehte die Partie im zweiten Durchgang komplett. Erneut kam die Vorarbeit vom glänzend aufgelegten Claude-Maurice, der Gregoritsch mit einem perfekten Steckpass in die Tiefe bediente. Der Österreicher nahm den Ball mit, behauptete sich gegen die Hamburger Defensive und schob aus etwa 13 Metern eiskalt mit dem linken Fuß flach ins lange Eck ein.
Verwarnungen für Augsburg
Marius Wolf (31. Minute): Erhielt Gelb im Zuge der höchst umstrittenen Elfmeterszene, als er nach seinem Tackling gegen Saliakas lautstark protestierte.
Manuel Baum (32. Minute): Der Trainer sah Gelb an der Seitenlinie, da er sich über die Entscheidung des Unparteiischen und das Ausbleiben des VAR-Eingriffs zu heftig beschwerte.
Elvis Rexhbecaj (64. Minute): Wurde für ein taktisches Foul im Mittelfeld verwarnt, um einen schnellen Konter der Hamburger zu unterbinden.
Michael Gregoritsch (88. Minute): Der Doppeltorschütze sah kurz vor Schluss Gelb wegen Spielverzögerung, als er bei seiner Auswechslung die Bert-Brecht-Stadt mit besonders langsamen Schritten genoss.
Verwarnungen für St. Pauli
Manolis Saliakas (45. Minute): Sah kurz vor dem Pausenpfiff Gelb nach einem harten Einsteigen gegen Robin Fellhauer an der Außenlinie.
Hauke Wahl (72. Minute): Wurde verwarnt, nachdem er den durchbrechenden Alexis Claude-Maurice nur durch ein Halten stoppen konnte.
Die strittigen Szenen im Detail
Der „Skandal-Elfmeter“ (29. Minute): Marius Wolf grätschte im eigenen Sechzehner nach dem Ball und spielte diesen auch eindeutig mit der Fußspitze weg. Im Nachgang traf er Manolis Saliakas am Knöchel. Schiedsrichter Sascha Stegemann entschied sofort auf Strafstoß.
Das VAR-Vakuum: Obwohl die TV-Bilder belegten, dass Wolf zuerst den Ball spielte, griff Video-Assistent Sören Storks nicht ein. Die Begründung in Schiedsrichterkreisen lautete wohl „keine klare Fehlentscheidung“, da der Treffer am Knöchel isoliert betrachtet als rücksichtslos gewertet werden konnte.
Handspiel-Verdacht (66. Minute): Nach einem weiten Einwurf verlängerte Keven Schlotterbeck den Ball per Kopf zu Gregoritsch. Die Hamburger protestierten lautstark auf Handspiel von Schlotterbeck. Stegemann pfiff die Szene jedoch sofort ab, da er eine Berührung mit dem Arm erkannt hatte, was eine potenzielle Großchance für Augsburg zunichtemachte.
Abseits-Entscheidung (34. Minute): Kurz nach der Führung für St. Pauli steckte Sinani auf Jade-Jones durch, der frei vor Dahmen auftauchte. Der Linienrichter hob die Fahne. Eine Millimeter-Entscheidung, die vom VAR kurz geprüft und bestätigt wurde.
Stimmen zu den Entscheidungen
„Das war erneut eine klare Fehlentscheidung und eine Bewertung, die nichts mehr mit der Dynamik eines Fußballspiels zu tun hat. Der VAR ist nur noch absurd.“ — Michael Ströll (Geschäftsführer Augsburg)
Das Kuriositäten-Kabinett vom Samstag
Der „Blindflug“ von Manuel Baum: Augsburgs Trainer Manuel Baum hatte seine Brille während des Torjubels zum 1:1 so heftig verloren, dass er die restliche erste Halbzeit fast ohne klare Sicht coachen musste. Ein Betreuer fand das gute Stück erst in der Halbzeitpause unversehrt unter der Ersatzbank wieder.
Trikot-Panne bei Michael Gregoritsch: Nach seinem ersten Treffer war der Jubel so groß, dass Gregoritsch beim Abklatschen mit den Fans hängen blieb und sein Trikot am Ärmel leicht einriss. Da kein Ersatztrikot mit der Rückennummer 38 sofort griffbereit war, musste er kurzzeitig mit einem Tape-Streifen auf der Schulter weiterspielen.
Ein tierischer Gast: In der 14. Minute musste die Partie kurz unterbrochen werden, weil sich eine Augsburger Stadttaube ausgerechnet den Fünfmeterraum von Finn Dahmen als Landeplatz ausgesucht hatte. Erst als Dahmen beherzt auf den Vogel zuging, räumte dieser das Feld.
Die verhexte 1907: Genau in der Minute 19:07 (in Anlehnung an das Gründungsjahr des Vereins) fiel fast das 1:0 für Augsburg durch Claude-Maurice, doch der Ball prallte kurioserweise von beiden Innenpfosten zurück ins Feld, ohne die Linie zu überqueren. Die Fans in der Kurve konnten es kaum fassen.
Doppelgänger auf der Tribüne: Für Erstaunen sorgte ein Fan in der Fankurve, der dem verletzten Mads Pedersen zum Verwechseln ähnlich sah. Sogar die TV-Kameras fingen den „falschen Mads“ mehrmals ein, was bei den Kommentatoren für kurzzeitige Verwirrung sorgte.
Fan-Reaktionen aus dem Netz
Zur Brillen-Aktion von Manuel Baum: „Baum coacht ohne Brille besser als andere mit Fernglas. Vielleicht sollte er das Modell 'Maulwurf' jetzt als Glücksbringer behalten!“
Zum Trikot-Riss bei Gregoritsch: „Gregerl ist so bullig geworden, dass die Textilindustrie in Augsburg kapitulieren muss. Nächstes Mal bitte ein Trikot aus Segeltuch für unseren Doppelpacker!“
Zur Stadttaube im Strafraum: „Die Taube hatte die beste Zweikampfquote der ersten Halbzeit. Finn Dahmen hat endlich einen furchtlosen Libero gefunden.“
Zum VAR-Wahnsinn: „Der Kölner Keller hat wahrscheinlich gerade die Speisekarte der Augsburger Gastro-News studiert, statt auf den Monitor zu schauen. Anders ist dieser Elfmeter nicht zu erklären.“
Zum „Mads Pedersen“-Doppelgänger: „Wenn Mads auf der Bank sitzt und gleichzeitig in der Kurve ein Bier trinkt, haben wir endlich die Geheimwaffe für die Meisterschaft gefunden. Klone für alle!“
Zur Minute 19:07: „Der Pfosten-Doppelabpraller genau in der Gründungsminute war kein Pech, das war höhere Augsburger Gewalt. Die Götter wollten wohl, dass Gregoritsch die Schlagzeilen alleine gehören".
Verletzungen und Ausfälle beim FCA
Jeffrey Gouweleeuw: Der Kapitän fehlt weiterhin aufgrund einer Innenbandverletzung im Knie. Die gute Nachricht aus der vergangenen Woche: Trotz der Verletzung wurde sein Vertrag bis 2027 verlängert. Mit seinem Comeback wird im März oder April gerechnet.
Chrislain Matsima: Der Innenverteidiger fällt mit einem Sehnenanriss noch voraussichtlich bis Anfang März aus.
Dimitrios Giannoulis: Bitter für die linke Seite – der Grieche zog sich kurz vor dem Spiel einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und wird wohl einige Wochen pausieren müssen.
Mittelfeld & Defensive Stabilität
Kristijan Jakic: Er laboriert an einer Muskelverhärtung (bzw. Wadenverletzung), die er sich kurioserweise beim Treppengang zur zweiten Halbzeit im Spiel gegen Freiburg zugezogen hatte.
Keven Schlotterbeck: Stand zwar in der Startelf, klagte aber im Vorfeld über leichte Magen-Darm-Beschwerden, biss sich jedoch für die Mannschaft durch.
Sonstige Personalien
Elvis Rexhbecaj: War zwar im Kader und kam zum Einsatz, stand aber zuvor kurzzeitig aufgrund eines Sonderurlaubs nicht voll zur Verfügung.
Marius Wolf: Ersetzte Giannoulis auf der Außenbahn, nachdem er selbst erst kürzlich von einer Erkrankung zurückgekehrt war.
Besondere Vorkommnisse
Strafstoß-Entscheidung (32. Min.): Sascha Stegemann entschied nach einem Tackling von Marius Wolf auf Elfmeter. Trotz heftiger Proteste und Fernsehbildern, die zeigten, dass Wolf wohl zuerst den Ball spielte, griff VAR Sören Storks nicht korrigierend ein.Gelbe Karte für Manuel Baum (Trainer FCA): Wegen zu lautstarker Proteste gegen die Elfmeter-Entscheidung sah der Augsburger Trainer die Verwarnung durch Stegemann. Manuel Baum: „Ich muss mich für meine Emotionen am Spielfeldrand entschuldigen, aber in der Situation konnte ich nicht anders. Wir haben heute hochauflösende Kameras und einen Video-Assistenten. Wenn man dann sieht, dass Marius Wolf klar den Ball spielt und der Elfmeter trotzdem gegeben wird, fehlt mir jedes Verständnis. Es ist frustrierend, wenn solche Entscheidungen ein Spiel in der Bert-Brecht-Stadt massiv beeinflussen können. Zum Glück hat die Mannschaft die richtige Antwort auf dem Platz gegeben.“
Kritik nach dem Spiel: In Augsburg wurde die Leistung des Gespanns kritisch beäugt, wobei sogar
Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe auf X (vormals Twitter) von einer Fehlentscheidung sprach.
Analyse der Lage
Der Heimsieg gegen den FC St. Pauli hat die Gemütslage in der Helmut-Haller-Stadt grundlegend verändert. Während man zu Beginn des Jahres nach dem Aus von Sandro Wagner noch tief im Pessimismus versank, herrscht in Augsburg nun vorsichtiger Optimismus.
Hier ist die detaillierte Analyse der aktuellen Lage nach dem 20. Spieltag:
Tabellarische Befreiung
Durch den Dreier klettert Augsburg auf den 11. Tabellenplatz (22 Punkte) und schiebt sich damit an Borussia Mönchengladbach vorbei. Viel wichtiger ist jedoch der Blick nach unten:
Der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz (St. Pauli, 14 Punkte) ist auf 8 Zähler angewachsen.
Zum Relegationsplatz (Mainz, 18 Punkte) beträgt das Polster nun komfortable 4 Punkte.
Der „Baum-Effekt“ und die neue Stabilität
Seit Manuel Baum das Ruder übernommen hat, wirkt die Mannschaft taktisch disziplinierter. Der Fokus liegt klar auf einer kompakten Defensive, auch wenn gestern gegen die Kiezkicker erneut das nötige Quäntchen Glück (xG-Werte von 1,35 zu 2,43) und ein starker Finn Dahmen nötig waren. Die Heimserie von nun sechs ungeschlagenen Spielen in Folge macht das Stadion wieder zu einer Festung, was im Abstiegskampf oft den Ausschlag gibt.
Offensive Lebensversicherung: Gregoritsch & Claude-Maurice
Die Analyse der letzten Spiele zeigt eine klare Abhängigkeit von der Achse Claude-Maurice/Gregoritsch.
Michael Gregoritsch fungiert als der klassische Zielspieler, der die Bälle festmacht und per Kopf (wie beim 1:1) brandgefährlich ist.
Alexis Claude-Maurice ist der kreative Motor. Dass er beide Treffer vorbereitet hat, unterstreicht seine Rolle als unersetzlicher Ideengeber.
Kommende Wochen: Die „Wochen der Wahrheit“
Augsburg steht nun vor einer Serie von Duellen gegen direkte Konkurrenten. Die kommenden Gegner sind:
FSV Mainz 05 (A): Ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel gegen den Relegationsplatz-Inhaber.
1. FC Heidenheim (H): Ein Sieg am Faschingssonntag könnte den Klassenerhalt fast schon zementieren.
VfL Wolfsburg (A): Ein Gegner in Reichweite.
Fotos: Lina Mann






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