Friedensstadt Augsburg setzt auf „Lernkurve gegen Lästerei“

 

In den Augsburger Straßenbahnen sitzen oft viele Menschen aus verschiedenen
Kulturen und Ländern zusammen.

 Der neue Masterplan für Augsburg ist da!

Manchmal braucht es mehr als nur ein freundliches „Servus“, um das Miteinander in Schwung zu halten. Augsburg, unsere stolze Friedensstadt, hat nun offiziell den „Aktionsplan gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ aus dem Hut gezaubert. Man könnte es als eine Art digitalen Schutzschild gegen schlechte Laune und Ausgrenzung bezeichnen, denn das gute Stück umfasst über 100 Angebote und Projekte, die zeigen, dass Diskriminierung hier so willkommen ist wie ein leeres Fass im Bierzelt.

Besonders charmant: Der Plan ist als „lernendes Instrumentarium“ angelegt. Er weiß also heute vielleicht noch nicht alles, ist aber fest entschlossen, mit der Hilfe von Experten aus der Stadtgesellschaft jeden Tag ein bisschen klüger gegen Abwertung vorzugehen. Wer also wissen will, wo in Augsburg präventiv gearbeitet oder intervenierend unterstützt wird, kann sich das Werk ab sofort gemütlich auf das Sofa – oder den heimischen Monitor – laden.

Alle Fakten auf einen Blick

  • Datum: Mittwoch, 11. Februar 2026

  • Thema: Veröffentlichung des Aktionsplans gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

  • Inhalt: Über 100 Projekte, Maßnahmen und Veranstaltungen zur Förderung von Gleichwertigkeit und Menschenwürde

  • Herausgeber: Stadt Augsburg, koordiniert durch die Zentrale Antidiskriminierungsstelle (ZADS)

  • Besonderheit: Fortlaufender Prozess mit künftiger Einbeziehung der Zivilgesellschaft

  • Weitere Planung: Zusätzliche Aktionspläne für den Bereich Queer sowie zur Radikalisierungsprävention sind bereits in Arbeit

  • Download: Verfügbar unter augsburg.de/antidiskriminierung

Kommentare