Testzentrum für alle öffnet am Donnerstag, 03.09.2020
Der Ministerrat hat alle kreisfreien Städte und Landkreise mit der Einrichtung und Inbetriebnahme eines „Bayerischen Testzentrums“ beauftragt. Insbesondere für Reihentestungen an Schulen und Kindertagesstätten sowie Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer soll ein ausreichendes, flächendeckendes Testangebot zur Verfügung stehen.
Seit dem 2. Juli 2020 wurden im Testzentrum an der Messe Augsburg vor allem Personen im Rahmen der Kontaktnachverfolgung und zuletzt Reiserückkehrende getestet. Nun soll das Testzentrum wie von der Staatsregierung vorgegeben Testkapazitäten von bis zu 900 Tests pro Tag allen Bürgerinnen und Bürgern anbieten. Das bestehende Testzentrum an der Augsburger Messe wird hierzu ausgebaut.
Wer kann sich testen lassen und wie?
Ziel ist die Testung symptomatischer Personen (prioritär) binnen 24 Stunden und die Übermittlung der Testergebnisse binnen weiterer 24 Stunden. Der Test ist nur nach vorheriger >>Terminvereinbarung möglich.
Folgende Personen können sich testen lassen:
- Alle Augsburgerinnen und Augsburger
- Testung symptomatischer Personen auf Veranlassung durch niedergelassene Vertragsärzte oder des Gesundheitsamtes der Stadt Augsburg
- Pädagogisches Personal in Kindertageseinrichtungen sowie Lehrkräfte und Schulpersonal
- Testung von Kontaktpersonen der Kategorie I
- Reihentestungen zur Prävention in infektionsgefährdeten Bereichen wie Alten- und Pflegeheimen oder Reihentestungen in Gemeinschaftsunterkünften
Testzentrum in der Messe
Das lokale Testzentrum Corona/Covid-19 der Stadt Augsburg befindet sich in der Messehalle 3a der Messe Augsburg. Die Zufahrt zum Testzentrum an der Messe erfolgt über den Nordeingang an der Firnhaberstraße (GPS-Koordinaten Breitengrad 48.34273 Längengrad 10.89222) und ist beschildert. Die zu testenden Personen werden über eine Einbahnregelung in die Messehalle geleitet. Dort wird ein Abstrich entnommen.
Wie läuft der Test ab?
Den zu testenden Personen wird ein Abstrich entnommen. Anschließend wird die Probe labormedizinisch untersucht. Dies geschieht mit der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion. Bei dieser Reaktion werden DNA-Stränge vervielfältigt und die Probe auf Coronavirus-DNA untersucht. Es kann mehrere Tage dauern, bis ein Ergebnis vorliegt – abhängig von Transportwegen und Laborkapazitäten. Die getesteten Personen werden informiert, sobald ein Ergebnis vorliegt.
Kontaktpersonen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in das Testzentrum kommen können, werden weiterhin zuhause untersucht.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Wie die Gesundheitsämter von Stadt und Landkreisen betonen, besteht für die Bevölkerung und die Umgebung im Stadtteil keine Ansteckungsgefahr, da sich das Coronavirus durch Tröpfcheninfektion überträgt und die Stadtteilbevölkerung nicht in Kontakt mit zu testenden Personen kommt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter und der KVB arbeiten nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, die Probenentnahme erfolgt mit Schutzanzug, Schutzmaske und Schutzbrille.
Die Einrichtung lokaler Testzentren entlastet die Gesundheitsämter, die begründete Covid-19-Verdachtsfälle und alle Kontaktpersonen bestätigter Fällen untersuchen. Im Zentrum können bis zu 200 Verdachtsfälle pro Tag untersucht werden. Mit mobilen Einheiten, die Kontaktpersonen zuhause testen, können Kontaktpersonen weiterhin zuhause getestet werden.
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