Hat der schwäbische CSU-Europa-Abgeordnete Markus Ferber, 1965 in Augsburg geboren, ein schweres Gegenwarts-Problem? Leser seiner aktuellen Anzeigen vermuten das. Ferber sieht das Chlorhühnchen als großes Problem, vielleicht verursacht durch den Brexit. "Und das während durch unser Land Diskussionen, Streitereien und Demos wegen Corona toben. Weiß Ferber nichts von Geschäftspleiten, Entlassungen, Massentierhaltung, Braunkohleabbau und Energiewende? Das Chlorhühnchen aus den USA war bei uns mal vor sechs Jahren ein brisantes Thema", meinen Ferbers Kritiker.
Kommentar: Wo lebt Markus Ferber? Gibt es in Brüssel keine deutschen Medien? Näher an den aktuellen Problemen, wäre auch näher am Menschen, wie die CSU gerne sagt. Vielleicht sollt Ferber eine Buchempfehlung seiner ehemaligen Schule St. Stephan wahrnehmen: "Dave Eggers / Die Mitternachtstür. Inhalt: Als Gran mit seinen Eltern nach Carousel in den Bergen zieht, ist er verstört: In den Straßen klaffen Risse, die Häuser
stehen schief, und alles scheint seinen Halt verloren zu haben. Dann begegnet er der geheimnisvollen Catalina und
sieht, wie sie an einem Berghügel eine geheime Tür öffnet. Eine andere Welt öffnet sich ..." Womöglich bräuchte Ferber auch eine solche Türe, die ihn in unsere aufregende Gegenwart bringt?
Ferber-Anzeige vom 29.08.2020

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