FC Augsburg gegen TSG Hoffenheim:

BALL IM NETZ

Fotos, Kommentare und kurzer Spielbericht
FC Augsburg gegen TSG HOffenheim 2:2
Bundesliga 25/26 - 29. Spieltag / Freitag, 10.04.2026


»Augsburg macht heute wieder das, was Augsburg am besten kann: Dem Gegner so lange auf die Nerven gehen, bis der die Lust am Fußballspielen verliert.« (Kicker Online)

»Ein Spiel wie eine schwäbische Brotzeit: Grobe Kost, aber am Ende ist man verdammt satt und glücklich.« (Augsburger Allgemeine)


»Das ist dieser spezielle FCA-Vibe: Man leidet 80 Minuten und feiert am Ende, als hätte man gerade die Champions League gewonnen.« (Twitter/X - Fan-Post)



»Wer braucht schon Tiki-Taka, wenn man diese Leidenschaft auf den Platz bringt? In Augsburg brennt heute der Baum – im positiven Sinne!« (Sky Sport)



»Defensiv steht der FCA wie die Stadtmauer im Mittelalter. Da kommt heute kein Ball ohne Visum durch.« (BILD Sport)


»Man muss diesen Underdog-Spirit einfach lieben. Wenn die Großen wackeln, beißt Augsburg gnadenlos zu.« (Sport1)


»Das war kein Fußballspiel, das war eine 90-minütige Charakterprüfung für alle Beteiligten.« (11Freunde)


»Die WWK Arena wird zur Festung. Wer hier drei Punkte mitnehmen will, muss erst mal an der Augsburger Mentalität vorbei.« (Transfermarkt)

»Augsburg spielt heute mit so viel Herz, dass man fast vergessen könnte, dass es eigentlich nur um drei Punkte geht.« (Süddeutsche Zeitung)



»Ein dreckiger Sieg ist auch ein Sieg – und Augsburg beherrscht die Kunst des Dreckig-Gewinnens perfekt.« (Eurosport)



»Manche nennen es rustikal, wir nennen es Augsburger Grundtugenden. Ein Fest für jeden Fußball-Romantiker.« (DAZN)



»Der FCA zeigt heute wieder: Geld schießt keine Tore, aber Einsatzwillen bringt Siege.« (Focus Online)



»In der Schlussphase wurde es hektisch, aber Augsburg hat den kühleren Kopf bewahrt. Souverän ist anders, aber wen juckt das morgen noch?« (N-TV Sport)



Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): »Über 90 Minuten haben wir gegen eine der besten Mannschaften der Bundesliga eine gute Leistung gezeigt. Wir wollten unbedingt die drei Punkte holen und am Ende war durchaus mehr drin – nicht nur wegen des Elfmeters kurz vor Schluss. Wir sind auch dank der beiden Tore gut ins Spiel gekommen und haben danach etwas tiefer verteidigt. Umso ärgerlicher ist die Art und Weise, wie wir die Gegentore kassiert haben. In beiden Situationen waren wir zu sorglos. Deshalb ist es bitter, dass wir die Marke von 35 Punkten nicht geknackt haben – auch wenn die Leistung insgesamt ansprechend war.«


Punkteteilung in der Puppenkiste:
Herzklopfen bis zur Nachspielzeit


Servus aus der WWK-Arena! Wer gestern beim 2:2 gegen die
TSG Hoffenheim dabei war, brauchte kein Fitnessstudio mehr, das pure Nervenflattern hat genug Kalorien verbrannt. Der FC Augsburg startete, als hätten die Jungs vor dem Anpfiff eine Extraportion Leberkäs gefrühstückt: Alexis Claude-Maurice (11.) und Michael Gregoritsch (14.) ballerten uns mit einem Doppelschlag zur frühen 2:0-Führung.

Doch Hoffenheim kam zurück, und so standen wir schon zur Pause beim 2:2. Die Highlights, die uns den Puls auf 180 getrieben haben:

  • Der Aluminium-Schreck: Kurz vor der Pause küsste Gregoritsch die Latte. Das Geräusch war bis zum Königsplatz zu hören, ein Millimeter tiefer und die Arena wäre vorzeitig explodiert!

  • Die „Krake“ im Kasten: Finn Dahmen fischte Bälle raus, bei denen die gegnerischen Fans  eigentlich schon zum Jubeln ansetzen wollte. Ohne seine hervorragenden Reflexe wäre es heute ein traurigerer Morgen.

  • Das Getümmel vor dem TSG-Tor: In der 88. Minute wurde es wild. Nach einem Patzer von TSG-Torwart Baumann im Fünfmeterraum, stocherten acht Beine nach dem Ball, Rieder zog ab, aber das Ding wollte einfach nicht über die Linie. Ein physikalisches Wunder, oder schlichtweg Dusel der Gäste.

  • Der Elfer-Krimi: In der 85. Minute hatten wir den Sieg auf dem Fuß, aber Claude-Maurice jagte den Strafstoß leider über den Querbalken.

Das Fazit: Kein fußballerisches Ballett, eher ein kräftiger Schuhplattler. Wer Hochglanz-Fußball ohne Schweißperlen will, soll Konsole spielen. Hier wird noch mit Herz und Wade verteidigt. Ein Punkt der Sorte "hart erarbeitet", bei dem man sich danach das Kaltgetränk redlich verdient hat. Wir bleiben die unbequeme Klette am Bein der Großen. Weiter geht’s!


Die Tore 

11. Minute: Alexis Claude-Maurice fackelt nicht lange, setzt zum Dribbling an und schweißt das Ding aus 18 Metern flach zum 1:0 ein. Die Arena? Ein einziges Tollhaus!

  • 14. Minute: Nur drei Minuten später legt Michael Gregoritsch nach – 2:0! Da dachten wir alle schon: „Heute gibt’s Schützenfest mit Spätzle.“

Doch wie das beim FCA so ist, wird’s selten gemütlich. Hoffenheim wachte auf:

  • 35. Minute: Robin Hranáč kommt nach einer Ecke angeflogen und köpft den Anschluss zum 2:1. Da waren wir kurz mal im Kollektiv-Tiefschlaf.

  • 42. Minute: Kurz vor der Pause der Schock. Bazoumana Touré zieht aus spitzem Winkel ab, der Ball klatscht an den Innenpfosten und rein – 2:2. Da war das Pausenbier plötzlich bitterer als geplant.

    Die Startelf des FCA (System: 3-4-2-1)

    Im Kasten war Finn Dahmen gewohnt hellwach. Davor sorgte eine Dreierkette für die nötige schwäbische Stabilität, während das Mittelfeld die Schienbeine der Hoffenheimer prüfte:

    • Tor: Finn Dahmen (1)

    • Abwehr: Arthur Chaves (34), Jeffrey Gouweleeuw (6), Cédric Zesiger (16)

    • Mittelfeld: Marius Wolf (27), Robin Fellhauer (19), Fabian Rieder (32), Dimitrios Giannoulis (13)

    • Offensive: Alexis Claude-Maurice (20), Anton Kade (30)

    • Sturm: Michael Gregoritsch (38)

      Die Ersatzbank

      • Daniel Klein (Tor): Unser Rückhalt für den Fall, dass Dahmen mal eine Pause braucht.

      • Mads Pedersen: Der dänische Dauerläufer, immer bereit für die linke Bahn.

      • Kristijan Jakic: (eingewechselt, 64.) – Der Mann fürs Grobe im Mittelfeld.

      • Elvis Rexhbecaj: (eingewechselt, 78.) – Aggressive Leader, bringt sofort Feuer rein.

      • Mert Kömür: (eingewechselt, 88.) – Unser Toptalent für die kreativen Momente.

      • Yusuf Kabadayi: Flügel-Power, die gestern leider ohne Einsatz blieb.

      • Ismaël Gharbi: (eingewechselt, 88.) – Der Techniker für die letzten wilden Minuten.

      • Rodrigo Ribeiro: (eingewechselt, 64.) – Der junge Stürmer, der vorne Unruhe stiften sollte.

      • Steve Mounié: Die Wuchtwaffe für den Strafraum (blieb gestern Joker ohne Einsatzzeit).


      Da saß also geballte Power draußen! Dass Steve Mounié gestern gar nicht zum Zug kam, hat in der Kurve schon für die eine oder andere Diskussion beim Fachsimpeln gesorgt – aber bei dem wilden Hin und Her auf dem Platz wollte Manuel Baum wohl eher die Spielkontrolle behalten, statt noch mehr Brechstange auszupacken.

      Die Einwechslungen (Frisches Blut für die Schlussphase)

      Als die Waden schwer wurden und der Siegtreffer in der Luft lag, hat Baum noch mal nachgelegt:

      1. 64. Minute: Rodrigo Ribeiro kam für unseren Torschützen Michael Gregoritsch.

      2. 64. Minute: Kristijan Jakic ersetzte Jeffrey Gouweleeuw (Abwehr-Power für die Stabilität).

      3. 78. Minute: Elvis Rexhbecaj kam für Marius Wolf rein.

      4. 88. Minute: Ismaël Gharbi durfte für Anton Kade ran.

      5. 88. Minute: Mert Kömür ersetzte den Pechvogel (trotz Tor) Alexis Claude-Maurice.

      Kurz-Urteil: Die Bank hat ordentlich gewirbelt, aber das Tor von Baumann war in der Schlussphase wie zugemauert. Trotzdem: Die Einstellung hat gestimmt, und wer so wechselt, will die drei Punkte – auch wenn es diesmal nur für einen gereicht hat!

      Schiedsrichter-Team: 

      • Schiedsrichter: Daniel Schlager

      • Assistent 1: Philipp Hüwe

      • Assistent 2: Stefan Lupp

      • Vierter Offizieller: Patrick Alt

      • Video-Assistent (VAR): Tobias Welz

      • VAR-Assistent: Markus Häcker


      Ein Team, das gestern definitiv im Fokus stand, besonders beim Elfmeterpfiff kurz vor Schluss. Da haben die Beobachter in den Kölner Kellerräumen wahrscheinlich auch zwei- bis dreimal genauer hingeschaut!


      Fotos: Lina Mann

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