Roboter-Romantik durch Kuka aus der Schwabenmetropole Augsburg! Von der Konkurrenz überholt, doch wichtiger Arbeitgeber!

Doku-Shot von der Kuka-Homepage.


Ein Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) beschäftigt sich ausführlich mit der Vergangenheit und der Zukunft des bekannte Augsburger Roboter-Hersteller Kuka.

Die Gemüter erhitzen sich beim Blick zurück ins Jahr 2016: Damals wechselte unser Augsburger Vorzeigeunternehmen KUKA für ein stolzes Sümmchen den Besitzer und ging an den chinesischen Midea-Konzern. Ein Aufschrei ging durch das Land. Die Nation sah den technologischen Ausverkauf des Abendlandes gekommen. Zehn Jahre später sitzen die orangefarbenen Roboterarme immer noch an der Lechkreuzung und schrauben fleißig vor sich hin.

Ein gut informierter Datschiburger betrachtet das Drama mit der typischen Gelassenheit der Schwabenmetropole Augsburg. Damals wollte die Politik die Übernahme verhindern, scheiterte aber kläglich an mangelnden Alternativen. Heute stellt man fest, dass Midea zwar Milliarden investiert hat, der große Boom aber ausblieb. Die Konkurrenz schläft nicht. Neue, wendige Start-ups wie Neura Robotics zeigen, dass die Musik mittlerweile woanders spielt. Bei KUKA wird zwar modernisiert, aber die großen Gewinne fließen oft an die Aktionäre in Fernost.

Für Augsburg bleibt KUKA ein wichtiger Arbeitgeber, auch wenn der Glanz der Eigenständigkeit verflogen ist. Die Belegschaft kämpft mit den harten Realitäten des globalen Marktes. Am Ende zeigt sich, dass künstliche Intelligenz und schwäbischer Fleiß eine solide Ehe eingegangen sind, selbst wenn der Ehering in China geschmiedet wurde. Man spart eben, wo man kann, Hauptsache die Roboter laufen fehlerfrei weiter.

Bericht über die Augsburger Roboter-Firma Kuka in der FAZ vom 16.05.2026.

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