Das Jeremy Pelt Quartett trat in Star-Besetzung mit namhaften, brillanten Jazz-Ikonen an und lieferte im Botanischen Garten zum Start in den Augsburger Jazzsommer eine gelungene Eröffnung für Feinschmecker.
So reiste ein vornehmer Geschäftsmann eigens aus Frankfurt an, - und direkt mit dem Nachtzug wieder zurück -, nur, um einmal Jazzikone Buster Williams live am Bass zu erleben.
Auch das aufstrebende, musikalische Jazz-Talent Linus Bayr kam hochmotiviert aus dem Kreis Burgau vorbei, um das Spektakel in der besonderen Atmosphäre zu genießen und hinterher Trompeter Jeremy Telt nach den Zutaten hoher Meisterschaft zu befragen.
Für viele pensionierte Musikfreunde bedeuten die sechs aufeinander folgenden, launigen Mittwochabende Glanzlichter!
Bereits zwei Stunden vor Beginn sitzen sie mit einem Glas Weißwein unter der Abendsonne beim Picknick auf der Wiese und scherzen.
So entstand aus einem Interesse für die Kunst, die Weimarer Klassik und das Mysteriöse spontan folgendes Gedicht:
Die Jazznacht
Lauschet, in der Ferne!
Eingebettet in botanische Wunder
Zwischen Hyazinthe, Lotus und Holunder
Musizieren schon die heldenhaften Vagabunden
Um Groove und Rhythmus zu erkunden
Aus ihren sanften Händen klingt es munter!
Mir scheint:
Der Keyboarder entwirft die Melodie
Und der Bassist führt heimlich die Regie
Der Schlagzeuger reitet gern Wellen
Und der Trompeter füllt die leisen Stellen
Zum Fest der schönsten Synergie.
Doch, wusstest du:
Das Phantom streifte die Nacht
Bis vor zum Pavillon, höchst sacht
Es türmte den Kassierer und die Wächter
Entwischte ihnen mitten im Gelächter
Und niemand schöpft seither Verdacht.
Jetzt läuft es dort!
Getarnt als Manager der Band
Im stilvollen amerikanischen Hemd
Grüßt es charmant den Mann am Bass
Und tönt: "My lovely Jayson Caracaz!"
In typischem Manhattaner Temperament
Schon fällt des Jazzsommers erster Satz
Und vor den Augen des Gartens liebster Katz
erhascht der dunkle, sagenhafte Räuber
Den ganzen träumerischen Zauber
samt "Fathers and Daughters" edlem Schatz.
So reiste ein vornehmer Geschäftsmann eigens aus Frankfurt an, - und direkt mit dem Nachtzug wieder zurück -, nur, um einmal Jazzikone Buster Williams live am Bass zu erleben.
Auch das aufstrebende, musikalische Jazz-Talent Linus Bayr kam hochmotiviert aus dem Kreis Burgau vorbei, um das Spektakel in der besonderen Atmosphäre zu genießen und hinterher Trompeter Jeremy Telt nach den Zutaten hoher Meisterschaft zu befragen.
Für viele pensionierte Musikfreunde bedeuten die sechs aufeinander folgenden, launigen Mittwochabende Glanzlichter!
Bereits zwei Stunden vor Beginn sitzen sie mit einem Glas Weißwein unter der Abendsonne beim Picknick auf der Wiese und scherzen.
So entstand aus einem Interesse für die Kunst, die Weimarer Klassik und das Mysteriöse spontan folgendes Gedicht:
Die Jazznacht
Lauschet, in der Ferne!
Eingebettet in botanische Wunder
Zwischen Hyazinthe, Lotus und Holunder
Musizieren schon die heldenhaften Vagabunden
Um Groove und Rhythmus zu erkunden
Aus ihren sanften Händen klingt es munter!
Mir scheint:
Der Keyboarder entwirft die Melodie
Und der Bassist führt heimlich die Regie
Der Schlagzeuger reitet gern Wellen
Und der Trompeter füllt die leisen Stellen
Zum Fest der schönsten Synergie.
Doch, wusstest du:
Das Phantom streifte die Nacht
Bis vor zum Pavillon, höchst sacht
Es türmte den Kassierer und die Wächter
Entwischte ihnen mitten im Gelächter
Und niemand schöpft seither Verdacht.
Jetzt läuft es dort!
Getarnt als Manager der Band
Im stilvollen amerikanischen Hemd
Grüßt es charmant den Mann am Bass
Und tönt: "My lovely Jayson Caracaz!"
In typischem Manhattaner Temperament
Schon fällt des Jazzsommers erster Satz
Und vor den Augen des Gartens liebster Katz
erhascht der dunkle, sagenhafte Räuber
Den ganzen träumerischen Zauber
samt "Fathers and Daughters" edlem Schatz.
Bericht und Gedicht von Martin Hauptmann

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