Kopf-an-Kopf-Rennen der Bio-Giganten Alnatura und Denns in Augsburgs City


Wettrennen der Bio-Supermärkte Alnatura und Denns im Herbst 2026 in der
Augsburger Innenstadt.
(Symbolbild: AI & AL)


In der Augsburger Innenstadt hat ein Wettrennen um die Vorherrschaft im Bio-Fachhandel begonnen. Sowohl der Marktführer Denns BioMarkt als auch die Alnatura-Gruppe nutzen frei gewordene Ladenflächen in Bestlagen, um sich ein strategisches Duell im Stadtzentrum zu liefern. Wer eröffnet schneller und wer kann die meisten Kunden für sich gewinnen?

Frühstart für Denns in der Karolinenstraße
Den ersten Zielsprint entscheidet wohl Denns BioMarkt für sich: Vom 24. bis 26. September 2026 feiert die Kette der Dennree-Gruppe die Eröffnung ihres neuen Standorts in der Karolinenstraße 6. Auf rund 500 Quadratmetern Verkaufsfläche zieht Denns ins ehemalige Modegeschäft von Rübsamen beim Augsburger Rathausplatz ein. Mit mehr als 6.000 Bio-Artikeln, einem Bistro mit täglich wechselndem Mittagstisch sowie Rabattaktionen über die neue „Denns Bio“-App geht Denns als Erster im Zentrum der Schwabenmetropole an den Start. Für Denns ist es bereits der vierte Markt im Augsburger Stadtgebiet neben den Filialen im Textilviertel, in Göggingen und Hochzoll-Süd.
Denns geht ins ehemalige Modegeschäft Rübsamen.


Alnatura kontert mit XXL-Fläche
Doch Alnatura setzt zum Konter an: Der Darmstädter Bio-Händler übernimmt die rund 970 Quadratmeter große Verkaufsfläche der ehemaligen Tegut-Filiale (ex-basic) im Erdgeschoss des ehemaligen Gebäudes der Augsburger Allgemeinen (Ludwigstraße 2), die wegen Lärmschutz nach Lechhausen zog. Obwohl Alnatura zeitlich etwas später ins Ziel einläuft, die Eröffnung ist für Hersbst/Ende 2026 geplant , bringt das Unternehmen flächenmäßig fast doppelt so viel Gewicht auf die Waage wie der Konkurrent in der Karolinenstraße. Es ist der vierte Alnatura Super Natur Markt im Großraum Augsburg, nachdem das Unternehmen bisher vor allem im Süden (Haunstetten) sowie in den Nachbarkommunen Stadtbergen und Neusäß vertreten war.

Wirtschaftliche Schwergewichte im direkten Schlagabtausch
Hinter den beiden Filialen stehen zwei finanzstarke Handelsgiganten: Die Dennree-Gruppe erwirtschaftete 2025 einen konsolidierten Nettoumsatz von 1,6 Milliarden Euro, während Alnatura im Geschäftsjahr 2024/25 auf 1,274 Milliarden Euro Netto-Umsatz kam. Mittlerweile zahlen sowohl Alnatura als auch die Dennree-Gruppe (Denns) ihren Beschäftigten einen unternehmensinternen Mindestlohn von 15,00 Euro pro Stunde
In Augsburg kämpfen sie ab Ende 2026 in unmittelbarer Nachbarschaft um die Gunst der urbanen Kundschaft und greifen dabei sogar auf dieselben regionalen Zulieferer zurück, etwa die Bio-Bäckerei Schubert, die Ölmühle Kappelbauer oder den Pfänderhof.
Alnatura zieht ins ehemalige Tegut (ex-basic) an der Ludwigstraße.



Gemeinsame regionale Anbieter
Bio-Bäckerei Schubert (Augsburg): Beliefert sowohl die Alnatura-Märkte (u. a. in Stadtbergen und Haunstetten) als auch Denns-Filialen (u. a. in der Karolinenstraße und in Hochzoll) mit frischem Brot und Backwaren.
Ökobo: Stellt regionale Äpfel für beide Bio-Supermarktketten bereit.Pfänderhof: Beliefert Denns und Alnatura mit Karotten und Feldgemüse aus der Region.
Ölmühle Kappelbauer: Lieferant für regionale Speiseöle und Ölspezialitäten.

Weitere regionale Partner speziell von Alnatura
Für die Standorte im Raum Augsburg nennt Alnatura darüber hinaus folgende Erzeuger und Handwerksbetriebe: UNSER LAND GmbH (Esting): Regionales Obst und Gemüse.
Matthias Wiedemann (Harburg): Frisches Obst und Feldgemüse.
Natürlich Saft (Breitbrunn am Ammersee): Fruchtsäfte und Schorlen.
Käserei Zurwies (Wangen im Allgäu): Bio-Käse und Milchprodukte.Biokäserei Anderlbauer (Frasdorf): Käsespezialitäten. 
Metzgerei Packlhof: Bio-Fleisch- und Wurstwaren.

Wer gewinnt?
Welche Strategie in diesem spannenden Bio-Markt-Wettrennen am Ende die Nase vorn hat, die schnellere Eröffnung mit Gastronomie-Fokus oder die Verkaufsfläche im Großformat, wird der direkte Schlagabtausch bald zeigen. Wir sind gespannt, wie die Augsburger Konsumenten 

Mutter Erde existiert schon über 40 Jahre
Mit einem hervorragenden Team und bester Ware kann der Bio-Laden Mutter Erde im Lechviertel, nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt, seit 42 Jahren stark punkten. Rund um Mutter Erde haben sich an einem Lechkanal weitere Läden angesiedelt, die dazu passen: die Vegane Fleischerei, ein Gewürzladen, ein Käseladen und Gastronomie wie Bauerntanz, La Boheme, die Pizzeria Nuovo, oder Le Coque und die Eisdiele Tutti Frutti.

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