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| Alle laufen zur Augsburger Brecht-Zentrale. |
Der Marsch der »ALLE« durch die Bert-Brecht-Stadt
Angeführt von den neuen Festivalleitern Sahar Rahimi und Mark Schröppel zog ein bunter, lautstarker Tross durch die Straßen. Beteiligt waren Augsburger Bürgerchöre, Blaskapellen und Performance-Künstler, die das Thema Teilhabe physisch erlebbar machten. Die Prozession führte direkt zur neuen Festival-Zentrale in der Karolinenstraße 10, die als pulsierendes Herzstück des Festivals fungiert. In diesem inklusiven Raum, der gleichzeitig Café, Treffpunkt und Diskussionsort ist, wurde das Festival offiziell für eröffnet erklärt.
Den spektakulären Höhepunkt bildete bei der Prozession mit Fahnen und Wimpeln der Einzug der Brechtfestival-Marschkapelle, die die bildende Künstlerin und Musikerin TinTin Patrone eigens zu diesem Zweck zusammenschart. Im Musikong Bumbong Expanded Marching Band Project versammelt sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Augsburger Bürgerinnen und Bürgern. In bunten Paradeuniformen spielen sie Straßenmusik mit Instrumenten aus Bambus nach philippinischem Vorbild. Im Festivalzentrum wurden sie von Mitgliedern des freien Theaterensembles theter und dem Inklusionsorchester Die Bunten musikalisch in Empfang genommen und ALLE tanzen mit!
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| Welches Tier wacht über der Brecht-Festival-Zentrale im früheren Textil-Geschäft? |
Sahar Rahimi: „Schau dir diese Energie auf der Straße an. Das ist genau die Öffentlichkeit, die wir mit diesem Festival in Augsburg herstellen wollten, Ein Raum für wirklich alle.“
Mark Schröppel: „Absolut. Die Zentrale ist ab jetzt unser Wohnzimmer für die Demokratie. Hier wird in den nächsten Tagen verhandelt, was Brecht uns heute noch zu sagen hat.“
Von der Straße auf die Bühne des martini-Parks
Nach dem gemeinschaftlichen Auftakt mit der Prozession vom Manzu-Brunnen am Königsplatz über den Martin-Luther-Platz und den Rathaus-Platz, verlagerte sich das Geschehen dann zur Premiere der »Dreigroschenoper« des Staatstheaters Augsburg im Martini-Park. Die Inszenierung von Sapir Heller griff die Energie der Straße auf und spiegelte sie in einem düster-bunten »Hyänenland« wider. Die visuelle Wucht der Kostüme und die animalische Maske bildeten den künstlerischen Gegenpol zur bodenständigen Prozession.
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| Alle werden Brecht-Fans. |
Wichtige Orte des Festivals im Überblick
Festival-Zentrale: Karolinenstraße 10. Hier finden täglich Gespräche, Lesungen und Konzerte bei freiem Eintritt statt. Ein Blick in die Augsburger Gastro-News verrät zudem, welche kulinarischen Highlights das dortige inklusive Café bietet,
Hauptspielstätte: Der martini-Park im Textilviertel für die großen Produktionen wie die »Dreigroschenoper«,

Mitglieder der Kapelle erholen sich von der Prozession. 
In der Brecht-Zentrale Musik, vor der Brecht-Zentrale auch Musik. 
Entspannte Festival-Genießer. 
Stadträtin ist dabei. 
Kultur-Journalist ist anwesend.
Weitere Termine: Am Dienstag, den 3. März 2026, geht es im martini-Park weiter, Die Brecht-Festival-Zentrale in Augsburg ist täglich ab 10.00 Uhr geöffnet,
Die Verbindung aus der nahbaren Prozession durch die Augsburger Gassen und der hochästhetischen Premiere zeigt, dass das Festival unter der neuen Leitung einen Nerv getroffen hat. Es ist ein Fest, das die ganze Stadt mitnimmt und niemanden ausschließt.
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| Die Leiter des Brecht-Festivals: Mark Schröppel und Sahar Ramini. |
Mehr Information zum Brecht-Festival 2026 ist hier.




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