Entsetzlicher Unfall am Klinkerberg! Todesstrecke mitten in Augsburg! Stadtregierung verantwortungslos passiv!


Schwerer Unfall mit Verletzten am Klinkerberg.

Trümmerfeld der Ignoranz

Die Augsburger Stadtregierung, die Augsburger Stadträte, sie alle wurden gewarnt, dass durch die zweispurige Rennstrecke Klinkerberg schlimme Unfälle passieren. Und so kam es leider auch. Der katastrophalste Unfall mitten in Augsburg ereignete sich am Sonntag, den 26. April 2026, abends um 19:05 Uhr, am Klinkerberg. Ein Auto knallte in einige andere Autos rein. Die schrottreifen Autos schoben sich auf den Gehweg, wo auch Blut zu sehen war. Wären hier Fußgänger oder Radfahrer gewesen, hätte es weitere Schwerverletzte oder Tote gegeben.

Blaulichtgewitter im Wohnviertel

Es gab mindestens 3 Schwerverletzte, Notfallsanitäter, Feuerwehr und Polizei kamen. Der Klinkerberg wurde abgeriegelt. Auch der Augsburger Stadtrat Peter Hummel war als Notfallsanitäter bei diesem entsetzlichen Unfall im Einsatz. Er hat nach seinem Notfall-Dienst  sofort einen Dringlichkeitsantrag für einen entschärften Klinkerberg stellen. Dieser lautet: "Herstellung der Einspurigkeit am Klinkerberg innerhalb einer Woche, Geschwindigkeitsreduzierung auf der verbleibenden rechten Spur, engmaschige Verkehrskontrollen." Die Kurzfristigkeit hat er damit begründet, "dass wir ja in Augsburg auch Sporthallen, Sprungtürme oder die Freilichtbühne sofort sperren, wenn Menschenleben gefährdet sind."

Ringsum auf dem Asphalt des Klinkerbergs Glasscherben und Autoteile. Ein Bild aus Chaos und Schrecken. Am Straßenrand empören sich herbeigeilte Anwohner, die den lauten Zusammenstoß der Autos hörten und die Polizei und Notarzt angerufen hatten, über die Augsburger Stadtregierung unter OB Eva Weber (CSU), "der es anscheinend völlig Wurst ist, wenn hier Menschen auf der Straße getötet werden!" Wobei gesagt werden muss, dass sie vor einigen Wochen sogar einen schweren Motorradunfall am Klinkerberg erwähnte.

Stadtrat Raphael Brandmiller, der nicht weit von der Unfallstelle wohnt, beobachtete das Geschehen: «Leider waren bisher alle meine Mahnungen und Vorschläge im Augsburger Stadtrat gegen diese Rennstrecke umsonst. Sie wurden alle abgeblockt.» 

Schon vor Monaten haben Bürgerinnen und Bürger in diesem Viertel vor der zweispurigen «Todesstrecke» Klinkerberg gewarnt. Jedoch ist anscheinend die Stadtverwaltung zu lahm um hier zum Schutz der Bürger schneller zu reagieren. "Grabsteine für Verkehrsopfer werden wohl schneller genehmigt", meint eine Mutter mit Kindern 

Ignorierte Warnrufe der Bürger

Wir von der Neuen Augsburger Rundschau machten dazu Interviews mit den Stadträten Deniz Anan von den Grünen, Roland Wegner von der V-Partei, Raphael Brandmiller von Generation Aux und auch mit dem kommenden Oberbürgermeister Florian Freund (SPD). Ebenso machten wir mit Berichten dem gesamten Augsburger Stadtrat die missliche Verkehrssituation am Klinkerberg bekannt.

Selbst Bürgermeister Bernd Kränzle, der auch in diesem Viertel wohnt, wusste von den Unfällen am Klinkerberg und versprach Abhilfe. Bisher ist nicht viel geschehen. Der nächste Unfall kommt bestimmt. 

Schreie auf blutigem Asphalt

Da braucht es keine Experten mehr, wenn wir sehen, dass zerstörte Fahrräder, Motorräder und Autos in öligen Pfützen auf der Straße liegen. Es bluten Schwerverletzte auf dem Asphalt und schreien um Hilfe. Eine erschrockene Anwohnerin: «Das ist sowas von verantwortungslos von den Augsburger Stadträten, ich fasse es nicht. Wozu sind die denn eigentlich da? Jedes weitere Verkehrsopfer am Klinkerberg geht auf deren Kappe!» Andere Bürger im Viertel beklagen "fehlende Maßnahmen zur Sicherheit für Fußgänger wie Zebrastreifen, Verkehrsinseln und Ampeln an den Kreuzungen Nibelungenstraße und dort bei den Einmündungen und Abbiegungen von Stadtjägerstraße, Gartenstraße und Klinkertorplatz."  

Politische Kälte gegen Menschenleben

Die AfD wagte es im Stadtrat sogar, gegen Tempo 30 und Verbesserungen am Klinkerberg für die Anwohner zu stimmen. Ihre Stadträte sehen wohl lieber verstümmelte und tote Menschen auf der Straße. 

Aber auch Augsburger CSU-Leute wie Bernd Kränzle und Leo Dietz wollten sich nicht gegen diese Gefahr für Menschen an Klinkerberg offiziell positionieren. Da herrscht wohl noch im Geist das todbringende Auto über Augsburgs Einwohner. Es fehlt noch völlig das Gefühl für eine lebenswerte Großstadt. 

Das tödliche Wegschauen der Zuständigen

Unsere Meinung: Das ist schlichtweg verantwortungslos, wie das Wegschauen der Augsburger Stadtregierung von CSU und Grünen mit dem Verkehrs- und Gefahrenproblem Klinkerberg umgeht. Das ist ein Wohn- und Schulviertel mit Schulen, mit Parks, mit Kinderspielplätzen, wo eine solche zweispurige Rennstrecke absolut nichts zu suchen hat. Es ist auch nicht zu verstehen, warum das Tempo 30, eine Gegenfahrbahn, Zebrastreifen und mehrere Ampelanlagen an Übergängen und Kreuzungen hier nicht installiert werden.

"Und warum ist die Polizei, die am Ende des Klinkerbergs in einer großen schönen Villa residiert, so hilflos und ziemlich untätig bei dieser Verkehrsgefahr?", fragen sich viele Anwohner. "Welchen Hintergrund mag das haben?" 

Ein letzter Appell an die Vernunft

Liebe Augsburger Stadtregierung, ihr müsst eure Bürger schützen und sie nicht dem Verkehr opfern! 


Welcher Bürgermeister, welcher Referent, welcher Stadtrat will sich an das Grab eines Schulkindes stellen, das am Klinkerberg überfahren wurde und sagt dann: „Wir sind schuld, wir haben versagt!“



Kommentare